Du hast deine Buds frisch geerntet und möchtest sicherstellen, dass sie auch nach Wochen oder Monaten noch ihr volles Aroma und ihre Wirkung behalten? Dann ist das Vakuumieren eine der besten Methoden, um dein Cannabis optimal zu lagern. Durch das luftdichte Verpacken werden deine Blüten vor Sauerstoff, Feuchtigkeit und Licht geschützt – die größten Feinde von Qualität und Potenz. In diesem Artikel erfährst du, wie du beim Vakuumieren vorgehst und welche Tipps du beachten solltest, um das Beste aus deiner Ernte herauszuholen.
Cannabis vakuumieren – So bleibt dein Gras lange frisch und kraftvoll
Die Vorteile des Vakuumierens
Man kann sich das Vakuumieren wie eine Art biologische Pausetaste vorstellen: Du versetzt deine Blüten in einen Zustand, in dem die Zeit fast stillzustehen scheint. Da Cannabis ein sensibles Naturprodukt ist, reagiert es extrem empfindlich auf seine Umwelt. Licht, Luft und wechselnde Feuchtigkeit sind die natürlichen Feinde deiner Buds und nagen permanent an der Qualität. Hier spielt das Vakuumieren seine größte Stärke aus: Durch den Entzug von Sauerstoff wird die Oxidation der Cannabinoide drastisch ausgebremst. Das sorgt dafür, dass Wirkstoffe wie THC und CBD sowie die feinen Terpene, die für den Geschmack verantwortlich sind, über Monate hinweg erhalten bleiben. Dein Weed bleibt also nicht nur potent, sondern behält auch sein komplexes Aroma.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sicherheit – und das gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen wird Schimmelbildung effektiv verhindert, denn in einem luftdicht verschlossenen Beutel kann keine Feuchtigkeit von außen eindringen und die fehlende Luftzirkulation macht es Schimmelsporen schwer, sich auszubreiten (vorausgesetzt, die Blüten sind zuvor richtig getrocknet worden). Zum anderen sorgt ein hochwertiger Vakuumbeutel für absolute Diskretion: Er hält die typischen Cannabis-Gerüche vollständig zurück, was die Lagerung besonders unauffällig macht. Für alle, die größere Mengen aufbewahren oder ihre Ernte platzsparend lagern möchten, ist diese Methode ein echter Vorteil. So spart man nicht nur viel Platz, sondern schützt seinen Vorrat auch in einer sicheren und geschützten Umgebung.
Equipment zum Vakuumieren von Cannabis
Ein hochwertiger Vakuumierer sorgt dafür, dass deine Buds sanft und luftdicht verpackt werden, ohne die empfindlichen Trichome zu beschädigen. Folgende Dinge solltest du dir unbedingt anschaffen:
Vakuumiergerät: Es gibt verschiedene Modelle, von einfachen Einsteigermodellen bis hin zu professionellen Geräten mit manueller Druckregelung. Für Cannabis ist es besonders wichtig, einen Vakuumierer zu wählen, der eine sanfte Vakuumtechnik ermöglicht, um die Trichome zu schützen und die Qualität zu bewahren. Geräte mit einer „Soft“- oder „Gentle“-Funktion sind ideal.
Vakuumbeutel: Die Wahl der richtigen Beutel ist ebenso wichtig. Spezielle, lebensmittelechte Vakuumbeutel mit strukturierter Innenseite verhindern, dass die Blüten beim Absaugen der Luft zu stark zusammengedrückt werden.
Feuchtigkeitsregulatoren: Um die ideale relative Luftfeuchtigkeit (zwischen 58% und 62%) im Beutel zu gewährleisten, können Feuchtigkeitsregulatoren wie Boveda-Packs eingesetzt werden. Diese verhindern sowohl Austrocknung als auch Schimmelgefahr und sorgen für optimale Lagerbedingungen.
Zusätzliche Materialien: Für noch mehr Schutz können die vakuumierten Beutel zusätzlich in lichtundurchlässige Mylar-Beutel oder luftdichte Glasbehälter gelegt werden. Dies schützt vor UV-Strahlen und Temperaturschwankungen, die den Abbau von THC und die Zerstörung von Terpenen beschleunigen können.
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So vakuumiert man Cannabis richtig
Das richtige Vakuumieren von Cannabis ist entscheidend, um die Qualität, Potenz und das Aroma deiner Blüten bestmöglich zu erhalten. Hier findest du eine praktische Anleitung, wie du dabei Schritt für Schritt vorgehst:
- Vorbereitung der Blüten: Stelle sicher, dass dein Cannabis vollständig getrocknet und richtig ausgehärtet ist.
- Auswahl der Beutel: Verwende lebensmittelechte Vakuumbeutel mit strukturierter Innenseite. Diese verhindern, dass die empfindlichen Trichome durch zu starken Druck beschädigt werden, und sorgen für eine gleichmäßige Luftabsaugung.
- Vakuumiergerät einstellen: Nutze ein Gerät mit manueller Druckregelung oder einer „Soft“-Funktion, um den Unterdruck sanft zu steuern. Zu starker Unterdruck kann die Trichome zerdrücken und die Qualität mindern.
- Vakuumieren: Lege die Portionen locker in den Beutel, ohne sie zu quetschen(in der Regel sollten die Beutel maximal zu 75 % gefüllt werden). Starte den Vakuumiervorgang und stoppe ihn rechtzeitig, bevor die Blüten zu stark zusammengedrückt werden. Ein leichtes Vakuum reicht aus, um Sauerstoff zu entfernen und die Haltbarkeit zu erhöhen.
- Versiegeln: Verschließe den Beutel luftdicht, damit kein Sauerstoff oder Feuchtigkeit eindringen kann. Achte auf eine saubere und vollständige Schweißnaht.
- Lagerung: Bewahre die vakuumierten Cannabisblüten an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort auf, idealerweise bei einer Temperatur zwischen 15 und 20 °C. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung und Temperaturschwankungen, um den Abbau von THC und Terpenen zu minimieren.
Lagerung von Cannabis: Diese Fehler solltest du vermeiden
Die Versiegelung der Blüten in einem Vakuumbeutel ist zwar ein hervorragender Schutz, doch die endgültige Haltbarkeit hängt auch von der Aufbewahrung ab. Selbst im luftleeren Zustand reagiert Cannabis sensibel auf externe Einflüsse, weshalb der Lagerort mit Bedacht gewählt werden sollte. Ein entscheidender Faktor ist hierbei die Temperatur. Ein kühles Umfeld zwischen 15 und 20 °C ist ideal, um zu verhindern, dass die flüchtigen Terpene vorzeitig abgebaut werden und die Blüten an Aroma verlieren. Ebenso wichtig ist der Schutz vor Licht, da UV-Licht die chemische Struktur des THC angreift und die Potenz schleichend mindern kann. Ein dunkler Ort, etwa eine blickdichte Box in einem Schrank oder einer Schublade, bietet hier den besten Schutz.