Welche Art von Erde ist am besten für den Anbau von Hanf geeignet?
Die beste Erde für den Cannabisanbau sollte eine lockere Textur aufweisen, Wasser speichern und überschüssiges Wasser ableiten können. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen vier Arten von Erde: sandig, schluffig, tonhaltig und lehmig.
Sandige Erde besitzt eine hervorragende Drainage, hat jedoch einen schlechten Wasserrückhalt, was zum schnellen Auswaschen von Nährstoffen führen kann.
Schluffige Erde besitzt einen guten Wasserrückhalt und Abfluss, was sie zu einer ertragreichen Erdart macht.
Tonerde ist zwar reich an Nährstoffen, aber schwer zu bearbeiten und weist eine schlechte Drainage auf.
Lehmige Erde hingegen vereint die Eigenschaften aller drei genannten Erden und bietet sowohl optimalen Wasserrückhalt als auch -abfluss. Aufgrund ihrer Textur ist sie zudem reich an Nährstoffen und bietet eine ausreichende Sauerstoffversorgung für die Wurzeln. Idealerweise enthält sie weiße Flaumsteine (Perlit), was auf eine gute Drainage der Erdmischung hinweist.
Alternative Anbaumedien
Neben hochwertiger Erde gibt es aber auch erdlose Alternativen wie Kokosfaser oder Steinwolle, die du für den Cannabisanbau nutzen kannst.
Kokosfaser ist ein luftiges Substrat, das häufige Bewässerung ermöglicht und die maximale Wurzelentwicklung fördert, ohne Fäulnis zu verursachen.
Steinwolle ist ein mineralisches Substrat. Das bedeutet, dass es eine schnelle und dichte Wurzelentwicklung fördert und das Wachstum von Krankheitserregern verhindert.
Allerdings enthalten beide Substrate keine Nährstoffe und müssen deshalb bei jeder Bewässerung gedüngt werden. Wenn du ein Anfänger im Cannabisanbau bist, empfehlen wir dir daher, auf die gute alte Erde als Anbaumedium zurückzugreifen.